Wer sind meine Schüler...

Ein Grossteil meiner Schüler (und deren Familien) wünscht sich bessere Noten und weniger Stress mit dem Lernen. Sie sehnen sich nach mehr Erfolg in schulischem Belangen.

Meine Schüler kommen zu mir, wenn...

... Probleme mit dem Lernen auftreten.
... die Noten in der Schule nicht besser werden.
... das Lernen mit mehr Leichtigkeit und weniger Stress erlebt werden möchte.
... sie ein schulisches Ziel erreichen möchten.

Meine Schüler kommen zu mir, weil...

... ich eine erfahrene Primarlehrerin aus Leidenschaft bin. Ich liebe es Schüler zu belgeiten. Mein Lehrerherz schlägt höher, wenn das Lernen mit mehr Leichtigkeit wahrgenommen wird, oder wenn mir die Schüler mit glänzenden Augen bessere Testresultate erzielen. Lehren und lernen ist das, worin ich richtig gut bin.

Ich stehe für professionell – nachhaltig – seriös.

Nutzen Sie mein Wissen, Können und meine Leidenschaft für mehr Schulerfolg.

Ich freue mich, für Sie tätig zu sein!
Kathrin Hug, Primarlehrerin und Inhaberin von Nachhilfe-Lehrerin.ch

Ihre Herausforderung

… sind zunehmender Leistungsdruck, grosse Klassen, heterogene Klassenzusammensetzungen, teilweise geforderte oder gar überforderte(?) Lehrerinnen und Lehrer, knappe Förderressourcen, für Ihr Kind ungeeignete Lehrmethoden oder ein krankheitsbedingter Lernunterbruch? Diese Situationen können dazu führen, dass die individuelle Förderung und Aufarbeitung des Schulstoffes nicht mehr gewährleistet ist.
Stofflücken entstehen, schlechte Leistungen und Noten stellen sich ein, das schulische Selbstvertrauen sinkt. Schulerfolg und Lernmotivation hängen oft eng miteinander zusammen. Deshalb ist ein frühzeitiges Reagieren wichtig. Entstandene Lerndefizite sollten rasch aufgearbeitet und das Selbstvertrauen wieder gestärkt werden.
Lernende, die neben dem Besuch einer öffentlichen oder privaten Schule zusätzlich Unterstützung benötigen, finden bei Nachhilfelehrerin-Winterthur.ch eine ausgezeichnete Unterstützung und Hilfe. Anhand des Lernstandes Ihres Kindes vertieft Nachhilfelehrerin-Winterthur.ch den aktuellen Schulstoff, schliesst allfällige Stofflücken oder erarbeitet im Bedarfsfall die Grundlagen neu.

Effektiv lernen dank

Effektiv lernen dank

… fachlicher und persönlicher Kompetenz

Ihr Kind lernt mit Nachhilfelehrerin-Winterthur.ch, einer erfahrenen, ausgebildeten Primarlehrerin (und keinem "Tutoren" oder "Studenten"). Ihr Kind erhält eine nachhaltige und professionelle Förderung – mehr als Nachhilfe.

…Herzblut und Methodik

Das Ziel ist es, den Funken fürs Lernen zu entfachen. Mit der richtigen Motivation und der passenden Lerntechnik lernt es sich einfacher, freudvoller und v.a. effektiver.

…Eingehen auf individuelle Bedürfnisse

Einzelunterricht und das Lernen in Minigruppen wirkt. Als erfahrene Lehrerin ermittelt Nachhilfelehrerin-Winterthur.ch den Lernstand Ihres Kindes. Sie analysiert, was noch fehlt, um das vorhandene Potential umzusetzen. Gezielt und mit verbesserter Lerntechnik begleitet Nachhilfelehrerin-Winterthur.ch Ihr Kind zu mehr Schulerfolg, mehr Leichtigkeit und Freude am Lernen.

…fairen und transparenten Konditionen

Ihr Kind lernt bei Nachhilfelehrerin-Winterthur.ch zu fairen und transparenten Konditionen: Die Nachhilfelehrerin strebt einen reibungslosen Ablauf dank einfacher und unkomplizierter Abwicklung von Administration an. So richtet Nachhilfelehrerin-Winterthur.ch ihre gesamte Energie auf den Unterricht, die Unterrichtsvorbereitung und den Lernfortschritt Ihres Kindes.

…der richtigen Umgebung

Kinder lernen in häuslicher Umgebung am besten. Je nach Möglichkeit (Ihre Situation und der Stundenplan von Nachhilfelehrerin-Winterthur.ch) findet der Nachhilfeunterricht wahlweise bei Ihnen zuhause, am schönen Holztisch der Nachhilfelehrerin oder an einem neutralen Ort (z.B. Bibliothek) statt.

Leidet mein Kind an Legasthenie? 


Leidet mein Kind an Legasthenie? – Auffälligkeiten erkennen

Kommt Ihnen eine der folgenden Situationen bekannt vor? Ihr Kind hat schon wieder eine ungenügende Note im Diktat mit unzähligen Fehlern, die Handschrift sieht fürchterlich aus und das Schreiben fällt Ihrem Kind schwer, das Lesenlernen war mühselig und bis heute kann Ihr Kind nicht flüssig lesen… Vielleicht hat Ihr Kind dann eine Lese-Rechtschreibschwäche (LRS).

Der Begriff „Legasthenie“ bezeichnet korrekt die „Lese- und Rechtschreibstörung“ auch LRS genannt. Sie ist eine Störung, die für die ausgeprägten Schwierigkeiten beim Erlernen des Lesens und/oder des Rechtschreibens verantwortlich ist.

Die Lese- und Rechtschreibstörung stellt eine isolierte Störung des Schriftspracherwerbs dar. Die LRS-Problematik gibt es in allen lautsprachlichen Schriftsystemen der Welt und auch im Erwachsenenalter wächst sich eine Legasthenie nicht aus. Etwa 4-8% der Kinder und Jugendlichen sind davon betroffen.


Folgende Symptome können bei Ihrem Kind auf eine LRS hindeuten:

  • viele Fehler bei ungeübten Diktaten
  • viele Fehler bei abgeschriebenen Texten
  • ein und dasselbe Wort wird in einem Text unterschiedlich geschrieben
  • die Schreibweise von Buchstaben wird immer wieder vergessen
  • Buchstaben werden verwechselt
  • ähnlich klingende Buchstaben werden verwechselt
  • viele Grammatik- und Zeichensetzungsfehler
  • unleserliche Handschrift
  • Probleme beim Lesen, wie häufiges Stocken, niedrige Lesegeschwindigkeit, Verlieren der Textzeile
  • Schwierigkeiten, mehrere Laute zu einem Wort zusammenzufügen
  • das Gelesene kann nicht in eigenen Worten wiedergegeben werden, weil der Sinn des Textes nicht verstanden worden ist
  • grosse Leseabneigung

Lesen und Schreiben ist ein wichtiger Baustein in der gesamten Schulausbildung Ihres Kindes.
Sollte ein Kind das Lesen und Schreiben nur unzureichend erlernen, fehlt es an der Grundvoraussetzung die weitere Schulausbildung mit Erfolg zu Ende zu bringen, weil der psychische Druck einfach zu hoch wird. Deshalb ist es wichtig, dass die Eltern Ihr Kind mit einer LRS langfristig unterstützen. Nur so ist gewährleistet, dass Ihr Kind die Anforderungen in den weiteren Klassenstufen in der Schule besteht.

Nachhilfe-Lehrerin.ch und LRS

Seit vielen Jahren bietet ich gezielte Hilfe und Förderung für Schüler, die Probleme beim Lesen und Schreiben haben. Ich berate Sie gerne unverbindlich und begleite auf Wunsch Ihr Kind, damit das Schreiben und Lesen langfristig beherrscht wird. Hier geht es zum Kontaktformular.

"Leidet mein Kind an Rechenschwäche?" - Auffälligkeiten erkennen

"Leidet mein Kind an Rechenschwäche?" - Auffälligkeiten erkennen

Kennen Sie das? Schon wieder eine ungenügende Matheprüfung geschrieben, obwohl Sie so viel mit Ihrem Kind geübt haben oder schon wieder Streit bei den Mathehausaufgaben, weil Ihr Kind einfach nicht verstehen will, wie die Aufgabe mit dem Addieren zu lösen ist, trotz Ihrer wiederholten Erklärungen. Sie fragen sich: "Was ist bloss los mit meinem Kind in Mathematik?"

Dyskalkulie (Rechenschwäche) ist eine Beeinträchtigung des mathematischen bzw. arithmetischen Denkens bei Kindern, Jugendlichen und sogar noch bei Erwachsenen.
Dyskalkulie sagt nichts über die Intelligenz Ihres Kindes aus. Oftmals finden sich unter ihnen besonders begabte Menschen mit überdurchschnittlichem IQ.

Bei Kindern mit Dyskalkulie werden Zahlen sowie der Zahlenraum nur als undefinierbare Mengen erfasst und nicht als Räume, in denen Systeme vorherrschen.
Zuerst werden die Kinder zu Hause auffällig. Die Hausaufgaben im Fach Mathematik werden nur mit Hilfe der Eltern angefertigt. Dies dauert sehr lange, ohne dass das Kind die Aufgaben selbstständig und in einer angemessenen Zeit lösen kann. Die Eltern verstehen das nicht und es kommt immer wieder zu Konflikten zwischen den Eltern und dem Kind.

 

Folgende Symptome können auf Dyskalkuie bei Ihrem Kind hinweisen:

  • Mathematikhausaufgaben werden ungern gemacht
  • die Aufgaben werden nur laut zählend unter Zuhilfenahme der Finger gelöst
  • addieren kann das Kind vielleicht noch, aber beim Subtrahieren tauchen erste große Schwierigkeiten auf
  • Zehner- und Hunderter-Übergänge werden nicht erkannt und nicht verstanden
  • Aufgaben mit Platzhalter sind unlösbar (34 – ? = 25)
  • das Dividieren funktioniert überhaupt nicht
  • das Einmaleins wird nur teilweise unter grossen Schwierigkeiten erlernt
  • das Kind denkt lange nach, ohne ein nennenswertes Ergebnis
  • Beträge von Gewichts- und Masseinheiten werden falsch eingeschätzt
  • Uhrzeiten können nicht abgelesen werden
  • Zahlenräume können sich nicht mengenmässig vorgestellt werden (ist die 10 grösser als die 8?)

Rechnen ist ein wichtiger Baustein in der gesamten Schulausbildung Ihres Kindes

Sollte ein Kind das Rechnen nicht erlernen, fehlt es an der Grundvoraussetzung die weitere Schulausbildung mit Erfolg zu Ende zu bringen, weil der psychische Druck einfach zu hoch wird. Deshalb ist es wichtig, dass die Eltern Ihr Kind mit einer Dyskalkulie frühzeitig und langfristig unterstützen. Nur so ist gewährleistet, dass Ihr Kind das Rechnen und das Verständnis für Zahlen erlernt, um die Anforderungen in den weiteren Klassenstufen in der Schule zu bestehen.

Nachhilfe-Lehrerin.ch und Dyskalkulie

Seit vielen Jahren biete ich gezielte Hilfe und Förderung für Schüler, die Probleme beim Rechnen haben.
Ich berate Sie gerne unverbindlich und begleite auf Wunsch Ihr Kind, damit das Rechnen langfristig beherrscht wird. Sprechen Sie mich an.  Hier geht es zum Kontaktformular.


NLP und Mentaltraining bei Prüfungsangst

Prüfungsangst und ihre Folgen

Prüfungsangst haben viele schon einmal erlebt. Ein wichtiger Test steht an und man hat das Gefühl, neben sich zu stehen. Schwitzige Hände, nervöse Unruhe und Herzklopfen sind nur ein paar der Erscheinungen, die einem das Leben schwer machen können. Schon lange vor der eigentlichen Prüfung kreisen die Gedanken daran immer wieder durch den Kopf. Aus dieser Situation heraus können sich unangenehme somatische Beschwerden entwickeln. Weitere Erscheinungsformen die einem das Leben schwer machen sind Schlafstörungen und depressive Stimmungen. Dabei sind die Symptome von Prüfungsangst bei jedem Menschen unterschiedlich. Den Grad der Angst bestimmt dabei die körperlichen Empfindlichkeiten und die psychischen Reaktionsmuster. Aber wodurch entstehen eigentlich solche Symptome?

Die Vor- und Nachteile von Prüfungsangst

Wenn man unter Prüfungsangst leidet, heisst das nicht, dass man ein ängstlicher Mensch ist. Diese Angst tritt nur in spezifischen Situationen auf. Eine Prüfung steht an und mit ihr eine Bewertung der Leistung. Sollte die Bewertung schlecht ausfallen, kann dies das Selbstwertgefühl ganz empfindlich treffen. Selbst mittelmässige Noten lösen bei manchen Menschen bereits Versagensängste aus. Trotzdem kann eine Prüfungsangst auch etwas Positives beinhalten. Der Körper wird physiologisch in “Kampfbereitschaft” gesetzt, was Energien freisetzt und einen funktionstüchtig macht.

Die Verbreitung von Prüfungsangst

Etwa 40 % der Studenten klagen unter einer “erheblichen Belastung” wenn eine Prüfung ansteht. In wenigen Fällen kommt es sogar zu Panikattacken und dem Gefühl, ohnmächtig zu werden. Auch Schauspieler kennen dies vor einem Auftritt, jedoch nennt man es hier “Lampenfieber” oder Redner, die einen Vortrag halten sollen. Sollte sich die Angst jedoch in einem mittleren Erregungsniveau halten, dann wirkt sich das in den meisten Fällen positiv auf Motivation und Leistung aus. Es gibt Menschen, die sind prädestiniert für Prüfungsangst. Besonders betroffen sind diejenigen, die ein zu hohes oder überhöhtes Anspruchsniveau bezüglich ihrer Leistung setzen, sich häufig selbst kritisieren oder wenn bereits in der frühen Kindheit der Erwartungsdruck der Eltern oder des Umfelds sehr hoch war.

Wie überwindet man die Prüfungsangst?

Um eine Prüfungsangst zu überwinden gibt es verschiedene Möglichkeiten. Als besonders bewährt haben sich Techniken aus dem Werkzeugkoffer von Mentaltraining und NLP. In einem Gespräch zuvor zwischen dem Coach und Klienten wird die möglichst richtige Methode erarbeitet. Die Ursachen für Prüfungsängste können unterschiedlich sein.

Was sind die Ursachen für Prüfungsangst?

Oftmals sind es bereits vergangene, angstbesetzte Situationen aus der Vergangenheit, die einem nicht mehr bewusst sind, aber immer noch im Unterbewusstsein agieren, die zu Prüfungsangst führen. Oder es sind überhöhte Ansprüche an die eigene Leistung, die einen dermassen unter Druck setzen. Es können aber auch ungelöste Belastungserlebnisse aus der Vergangenheit sein, die immer wieder in den Vordergrund treten. Hier ist es dann nötig den Fokus auf die auslösenden Erlebnisse zu lenken und bestmöglich zu bearbeiten*.
* Ergebnisse können nicht garantiert werden und können von Person zu Person variieren.

Ein Leben lang

Prüfungen gibt es immer wieder, auch noch im hohen Alter. Sie enden nicht mit der letzten Prüfung an der Schule oder der Universität. Hier zeigt es sich, wie wichtig der eigene Umgang mit Prüfungsangst oder Stresssituationen ist. Es ist wichtig seine Prüfungsangst zu überwinden. Veränderungen brauchen Zeit, umso wichtiger ist es mit dem Coaching frühzeitig zu beginnen, wenn man möglichst ohne Druck an der nächsten Prüfung teilnehmen möchte.

Mehr hier: www.pruefungsangst-winterthur.ch

Prinzipien von Prüfungsangst

Gastbeitrag von Ralph Meier über NLP

Prüfungsangst und Redeangst funktionieren nach ähnlichen Prinzipien und können auch in ähnlicher Weise aufgelöst werden.

Daher erkläre ich hier am Beispiel der Prüfungsangst, was aus Sicht des NLP genau vor sich geht und welche Lösungen es gibt.


Prüfungsangst ade mit NLP

Sehr viele Studenten haben Prüfungsangst. Studien gibt es dazu auch einige interessante. Wesentlich und erschreckend an ihnen sind die Zahlen, wonach je nach Uni und Studie unterschiedlich viele, jedoch bis zu 80% der Studenten irgendwelche Medikamente (z.B. Schmerz- oder Aufputschmittel), Alkohol oder gar Psychopharmaka zu sich nehmen sollen, um überhaupt in der Lage zu sein, sich einer Prüfung stellen zu können. Für manche Menschen kann das ein Weg sein, doch in den meisten Fällen ist das nicht die Lösung und schon gar nicht auf Dauer. Die wenigsten reden offen darüber, weil da schon die nächste Angst ist, stigmatisiert oder nicht genügend anerkannt zu werden.

Und mal ganz ehrlich: das muss doch nun wirklich nicht sein! Es gibt schon lange andere und sehr wirkungsvolle Methoden, Prüfungsängste schnell und nachhaltig aufzulösen. Nur liest man immer noch recht wenig Konkretes darüber und das mag für manche Menschen Sinn ergeben. Die Rede ist von NLP und Mentaltraining. 

Hier lernst Du, wie Du Deine alten untauglichen Denkmuster über Bord werfen und mit neuer leichterer Denke zukünftig dort erfolgreich sein kannst, wo Du es möchtest. Bei Deiner Prüfung. Und irgendwie stellt sich manchem die Frage: besteht das ganze Leben nicht irgendwie aus Prüfungen?

Doch zuvor folgendes:

Was ist das, was Du wahrnimmst, wenn Du an Prüfungen allgemein oder konkret an Deine nächste Prüfung denkst?

Die meisten Studenten mit einer Prüfungsangst, die ich kenne, antworteten nach einigem Überlegen so etwas wie:

    • ich sehe das leere Blatt und wie mir die Antworten nicht einfallen, obwohl ich doch eigentlich alles weiß, oder
      ich sehe wie, ich immer aufgeregter werde, oder
      ich sehe wie der Prüfer/die Prüferin immer weiter bohrt, oder
      ich sehe wie mich der Prüfer/die Prüferin fertig machen will, oder
      ich sehe den/die Prüfer da sitzen mit großen erwartungsvollen Augen und man kann eine Stecknadel fallen hören
      ich weiß gar nicht, wie ich mich vorbereiten soll
      oder etwas anderes, aber genau in dieser Art.
    • Wie weisst Du, dass das genauso eintreffen wird? Die klassischen Antworten sind: "Das weiß ich natürlich nicht.", "Beim letzten Mal war es auch so.", "Ich war noch nie gut in Prüfungen.", "Der Prüfer ist doch für seine Härte bekannt" oder schlicht "Na aus Erfahrung."

Wie weisst Du, dass das genauso eintreffen wird?
Die klassischen Antworten sind: "Das weiß ich natürlich nicht.", "Beim letzten Mal war es auch so.", "Ich war noch nie gut in Prüfungen.", "Der Prüfer ist doch für seine Härte bekannt" oder schlicht "Na aus Erfahrung."

Siehst Du schon das positive Ergebnis nach der Prüfung?
Die überwiegende Antwort ist zunächst: Nein.

Welche Fragen stellst Du Dir angesichts der nächsten oder sogar während einer Prüfung?
Auch hier gingen die Antworten beliebig in folgende Richtung:

  • Warum habe ausgerechnet ich diese Prüfungsangst?
    Warum fällt mir das nicht ein?
    Warum habe ich solche blöden Fragen bekommen?
    Warum bin ich immer so aufgeregt?
    Warum haben andere keine Prüfungsangst?
    Warum geht es mir vor oder bei Prüfungen immer so schlecht?
    Warum habe ich immer Pech bei den Prüfungen?
    usw.

 Alle Beispielantworten zu meinen Fragen haben im Grunde folgende Gemeinsamkeiten:

  • Hier wird in Gedanken eine Zukunft geplant, die nicht erstrebenswert ist und von der niemand weiß, ob sie jemals so eintrifft oder nicht.
    Alle Antworten sind grundsätzlich negativ belegt.
    Erlebnisse aus der Vergangenheit oder auch nur Hörensagen werden in Gedanken zu einem Fakt in der Zukunft erhoben.
    "Warum-Fragen" führen nie zu einem sinnvollen Ergebnis.
    Alle diese und ähnliche Antworten basieren auf erlernten (wenn auch mittlerweile unterbewusst ablaufenden) Denkmustern.
    Ein positives Ergebnis ist scheinbar nicht sichtbar bzw. nicht vorstellbar.
    All dies kannst Du schnell so zu Deinem Vorteil verändern, dass diese Ängste und sorgenvollen Gedanken gar nicht mehr möglich sind.

Mal ein Beispiel: Was würde GOOGLE mit diesen Fragen tun?
Ja was würde passieren, wenn Du bei GOOGLE z.B. genau solche Fragen eingibst, wie in Deine Gedanken. Also wenn Du z.B. GOOGLE fragst:

"Warum bin ich immer so aufgeregt?" Teste es gern mal und Du bekommst vielleicht so wie ich innerhalb von 0,52s sage und schreibe 2.340.000 mögliche Antworten auf genau diese Frage. Der Punkt ist, dass Dir die Antworten auf diese Frage nicht die Antwort darauf geben, was Du sinnvolles tun kannst, damit Du bei Prüfungen entspannt bist. Denn diese Frage hast Du GOOGLE nicht gestellt.

Naja und bei GOOGLE würdest Du nun beginnen, Deine Fragen so lange zu verändern, bis die Art von Antworten kommt, die Du haben möchtest. Irgendwann oder vielleicht sogar recht schnell, wenn Du genug Gründe gelesen hast, warum es Dir so schlecht gehen könnte, fragst Du GOOGLE vielleicht "Was kann ich jetzt tun, um mich bei Prüfungen besser zu fühlen?". Und dann bekommst Du vielleicht auch innerhalb von 0,38s immerhin rund 650.000 Antworten auf diese Frage. Wenn Du nun weisst, dass GOOGLE so ähnlich arbeitet wie unser Gehirn und immer die relevantesten Antwortmöglichkeiten auf eine möglichst konkrete Anfrage findet, warum veränderst Du dann die Suchhanfragen an Dein Gehirn nicht genau so, wie Du es bei GOOGLE machen würdest, um Antworten zu bekommen, die Dich weiterbringen?


Die charmante Lösung:

Erlerne und nutze die relevanten Techniken aus dem Modell von NLP

Denn auch bei Prüfungsangst geht es (nur) um eine Art der inneren Kommunikation, erlernte (weil häufig so "eingeübte") Art über die Dinge zu denken, sie zu bewerten. Und das führt zu Emotionen. Es ist also auch nur ein Muster. Und dieses kannst Du schnell zu Deinem Vorteil ändern, wenn Du genau weißt, wie. Und zwar auf eine erstaunlich einfache und wirkungsvolle Weise. Ohne die nicht einschätzbaren Risiken von Medikamenten jeder Art und Alkohol, dafür aber mit der positiven Nebenwirkung, dass sich diese andere und für Dich wahrscheinlich neue Art zu denken auch positiv auf Dein ganzes Leben auswirken wird. Versprochen.

Prüfungsangst überwinden durch NLP

Gastbeitrag von Dr. Maren Franz

Wenn Frau X nur an die bevorstehende Präsentation vor der Geschäftsführung denkt, wird ihr flau im Magen. Neulich war sie sogar so schrecklich aufgeregt, dass ihr plötzlich die Stimme versagte. Manchmal denkt sie sogar darüber nach, sich vielleicht auf eine andere Stelle - ohne Präsentationen - zu bewerben. Vor jeder Prüfung ist die Studentin Y so unruhig, dass sie nicht schlafen kann, morgens ist ihr übel und in den Prüfungen hat sie immer öfter Blackouts. Prüfungsangst und Redeangst sind Fälle, die im Alltag recht häufig vorkommen - viel häufiger als die Betroffenen selber denken.

Wieso "versagen" diese Menschen in diesen Situationen, obwohl sie fachlich gut vorbereitet sind und auch keinerlei Probleme haben? Was passiert mit ihnen?

Die neurologische Forschung weiss heute, dass die betroffenen Personen (oftmals) eine traumatische Erfahrung erlebt haben, die mit einer sogenannten unkontrollierten Stressreaktion (sie waren also hilflos) einherging, die ihre "Spuren" im Nervensystem hinterlassen hat. Die Spuren dieser "Mini-Traumata" führen dazu, dass durch vergleichbare Ereignisse die traumatische Situation quasi wieder wachgerufen wird und sie körperlich automatisch ähnlich reagieren wie damals.
Dabei ist diese Erinnerung sehr oft unbewusst und wird häufig erst im Coaching wieder bewusst erinnert. Bei Redeangst z.B. findet man oft Ursprungserlebnisse, bei denen der Betroffene von seinem Lehrer vor der ganzen Klasse blossgestellt wurde als er ein Referat vortrug.

Die neurologische Forschung hat inzwischen gezeigt, dass sowohl reale als auch erinnerte und nur vorgestellte belastende Ereignisse dazu führen, dass die sogenannte Stressreaktion ausgelöst wird. Wird eine angstbesetzte Situation über Jahre immer wieder neu erlebt oder imaginiert, so können sich unangenehme oder traumatische Erfahrungen verstärken, da die neuronalen Spuren immer wieder reaktiviert werden. Gerald Huether, ein bekannter Neurobiologe, vergleicht Nervenbahnen mit dem anschaulichen Bild eines Strassennetzes. Durch die wiederholte Benutzung bestimmter Bahnungen - also durch das mehrmalige Wiedererleben - wird aus Trampelpfaden eine breite Strasse. Bei Nichtnutzung degenerieren die Nervenverbindungen, die Strasse verfällt wieder.

Alle Emotionen - egal ob Angst oder Glück - entstehen im limbischen System unseres Gehirns. Hier werden unsere Sinneseindrücke zunächst "verarbeitet", bevor sie an den "denkenden Bereich" unsere Gehirns weitergeleitet werden. Dies hat zur Folge, dass wir erst fühlen und danach denken. Im Falle von unkontrollierten Stressreaktionen wird das Denken jedoch durch die ausgeschütteten Stresshormone blockiert und die Betroffenen fühlen sich hilflos oder erleben ein Blackout.

mehr unter www.pruefungsangst-winterthur.ch


Die bewusste Anstrengung, das Problem in den Griff zu kriegen, sich irgendwie "zusammenzureissen", gelingt selten und ist oft eher kontraproduktiv, da man sich dabei zu sehr auf das Angstmachende fokussiert und diese Überaufmerksamkeit verstärkt dann das Problem.

Über das Problem zu reden, das nützt meist mässig weiter. Damit wird häufig nur die Stresserfahrung wieder reaktiviert.
Dass in diesen Fällen Coachingmethoden aus dem NLP/Mentaltraining oft überraschend gut helfen, liegt daran, dass sie die Ursprungssituation und die ängstigenden Gegenwartssituationen emotional neu positiv erleben lassen. Durch dieses Neuerleben entstehen dann neue Nervenmahnungen, die eine andere Reaktion in den ehemals angstbesetzten Situationen ermöglichen. Hierbei kommt die oben bereits erwähnte Tatsache, dass aus imaginierte Situationen neurobiologische Spuren hinterlassen, zum tragen.

Im folgenden möchte ich noch kurz zwei Coachingtechniken aus dem NLP, die sich sehr gut ergänzen, vorstellen.

Bei der NLP-Technik "Change-History" (Veränderung der persönlichen Geschichte) wird die aktuelle angstbesetzte Situation noch einmal vorgestellt und der Klient begibt sich auf die innere Suche, woher er dieses Angstgefühlt kennt. In der Regel erinnert er sich dann an eine unschönes Kindheitserlebnis. Dieses Ursprungserlebnis - genau genommen die Erinnerung daran - wird nun verändert, indem der Erwachsene sich vorstellt (imaginiert), wie er dem verängstigten Kind Hilfe gibt, soviel, dass das Kind mit dem Ursprungserlebnis stressfrei umgehen kann, statt hilflos zu erstarren. Diese Imagination verändert das emotionale Erleben der Ursprungssituation und damit auch die Erinnerung daran. Im Idealfall wird damit auch der Auslöser für den heutigen Stress neutralisiert, so dass man sich in der ehemals angstbesetzten Situation wie ein erwachsener Mensch fühlt und entsprechend kompetent verhalten kann.

Im Anschluss an diese Bearbeitung des Ursprungserlebnisses kann man dann in einer weiteren Sitzung sehr gut eine Technik aus dem Mentaltraining anwenden. Vereinfacht gesprochen wird dabei - in leichter Trance - imaginiert, wie man zukünftige - ehemals angstbesetzte - Situationen erfolgreich meistert. Diese Technik ist auch allgemein zur Vorbereitung auf schwierige Situationen sehr gut geeignet.

Spitzensportler und Berufsmusiker nutzen ähnliche Imaginationstechniken zur Leistungssteigerung, indem sie sich plastisch vorstellen wie sie z.B. ein perfektes Ass schlagen oder den idealen Hochsprung hinbekommen.